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Wohin soll Deine Zeitreise gehen?

Im Archiv von Archot(r)ip warten Reisen in längst vergangene Welten auf Dich: zu Neandertalern und Höhlenbären, in keltische Städte, etruskische Totenstädte und zu Höhlen mit prähistorischer Kunst.

Finde genau den T(r)ip, der zu Deiner Neugier passt. Geschichte beginnt draußen – Du musst nur losgehen!

Unsere T(r)ips im Überblick:

Thema Eiszeitkunst & Höhlen

T(r)ip 1 – Grotte Chauvet 2 (Ardèche, Frankreich)

T(r)ip 2 – Grotte du Mas-d’Azil (Pyrenäen, Frankreich)

T(r)ip 3 – Grotte de Bédeilhac (Pyrenäen, Frankreich)

T(r)ip 4 – Grotte de Niaux (Pyrenäen, Frankreich)

T(r)ip 5 – Grotte de La Vache (Pyrenäen, Frankreich)

T(r)ip 19 – Grotte de Font-de-Gaume (Périgord, Frankreich)

T(r)ip 20 – Grotte de Bernifal (Périgord, Frankreich)

T(r)ip 21 – Abri de Cap Blanc (Périgord, Frankreich)

T(r)ip 22 – Grotte des Combarelles (Périgord, Frankreich)

T(r)ip 23 – Grotte de Bara-Bahau (Périgord, Frankreich)

T(r) ip 24 Centre International d'Art pariétal Lascaux IV

Thema Kelten in Bayern

T(r)ip 6 – Oppidum Manching (Oberbayern)

T(r)ip 7 – Oppidum Staffelberg (Mittelfranken)

T(r)ip 8 – Geschichtsdorf Landersdorf (Mittelfranken)

T(r)ip 9 – Museum Fundreich (Thalmässing, Mittelfranken)

T(r)ip 10 – Ipf im Nördlinger Ries

Thema Etrusker in Italien

T(r)ip 11 – Vulci (Latium, Italien)

T(r)ip 12 – Cerveteri (Latium, Italien)

T(r)ip 13 – Tarquinia (Latium, Italien)

T(r)ip 14 – Chiusi & Pitigliano (Toskana, Italien)

T(r)ip 15 – Populonia (Toskana, Italien)

Thema Neandertaler in Franken

T(r)ip 16 – Urzeitbahnhof Hartmannshof (Mittelfranken)

T(r)ip 17 - Petershöhle bei Hartenstein (Mittelfranken)

T(r)ip 18 – Hohler Fels bei Happurg (Mittelfranken)

 

 

 

 

 

 

 

Und hier findest Du eine kurze Beschreibung der hot-spots und einen Link zum Download:

Eiszeitkunst

Ardèche, Frankreich

T(r)ip 1 Die Grotte Chauvet 2 (Ardèche, Frankreich) 

Die Grotte Chauvet 2 an der Ardèche ist ein außergewöhnlich gut gelungener Nachbau der berühmten Chauvet-Höhle, deren Original aus konservatorischen Gründen nicht zugänglich ist. Hier begegnest Du einigen der ältesten Höhlenmalereien Europas, entstanden vor rund 36.000 Jahren im Aurignacien.

Die Wandkunst zeigt Tiere mit beeindruckender Präzision und Ausdruckskraft: jagende Löwen, kämpfende Nashörner, Pferde in Bewegung und eine Eule mit nach hinten gedrehtem Kopf. Die Darstellungen vermitteln Tiefe, Dynamik und Perspektive – Fähigkeiten, die das hohe künstlerische Können der eiszeitlichen Menschen eindrucksvoll belegen.

Ergänzt wird der Höhlennachbau durch eine weitläufige Museumsanlage mit der interaktiven Aurignacien-Galerie und anschaulichen Außenstationen. Dieser Archotrip lädt Dich ein, die Anfänge der europäischen Höhlenkunst zu entdecken und in die Bildwelt der frühen Jäger und Sammler einzutauchen.

Pyrenäen, Frankreich

T(r)ip 2 Die Grotte du Mas-d'Azil (Pyrenäen, Frankreich) 

Erlebe eine imposante Durchgangshöhle mit dem rauschenden Flüsschen Arize. Die Grotte du Mas-d’Azil lässt sich zu Fuß vorbei an riesigen Felswänden besonders eindrucksvoll erkunden.

Die prähistorischen Funde der Höhle sind im Musée de la Préhistoire Le Mas-d’Azil ausgestellt. Hier siehst Du Kunstwerke wie z.B. mit Tieren gravierte  Werkzeuge.

Perfekt für alle, die eine Originalhöhle und ihre eindrucksvollen Funde in einem Archotrip entdecken wollen.

T(r)ip 3 Die Grotte de Bédeilhac, Pyrenäen, Frankreich 

Entdecke eine Höhle von enormen Ausmaßen. Teile der paläolithischen Wandkunst gingen durch die Nutzung der Höhle als Werkstatt im Zweiten Weltkrieg verloren, aber heute kannst Du dafür was Besonderes erleben: ein Flugzeug, das für Fernsehaufnahmen in die Höhle geflogen wurde, steht noch dort.

T(r)ip 4 Die Grotte de Niaux, Pyrenäen,  Frankreich

Die Grotte de Niaux in den Pyrenäen zählt zu den bedeutendsten heute noch zugänglichen Höhlen mit prähistorischer Felskunst in Europa. Auf insgesamt mehr als 2 km langen Galerien entdeckst Du eindrucksvolle Höhlenmalereien von z.B. Pferden, Bisons und Steinböcken aus dem Magdalénien. Der Kontrast zwischen dem als modernem Kunstwerk ausgestalteten Höhleneingang und der im Original erhaltenen paläolithischen Kunst im Inneren macht den Besuch einzigartig. Besonderen "Thrill" hat die Besichtigung auch dadurch, dass Du Dir selbst den Weg mit einer Grubenlampe leuchten musst! Den T(r)ip 4 kannst Du in einem Roadtrip mit der Höhle  La Vache (T(r)ip 5) verbinden.

T(r)ip 5 Die Grotte de La Vache, Pyrenäen, Frankreich

In der Grotte de La Vache in den französischen Pyrenäen tauchst Du direkt in den Alltag prähistorischer Menschen ein. Dich erwarten selten erhaltene Arbeitsplätze aus der Steinzeit, an denen rund um Feuerstellen Waffen, Werkzeuge und reich verzierte Kunstobjekte entstanden. Hochwertige Repliken und anschauliche Erklärungen zeigen Dir, wie diese Werkzeuge genutzt wurden. Von der Höhle aus blickst Du auf den in Sichtweite gelegenen Eingang der Grotte de Niaux – ein Hinweis darauf, dass die Menschen, die hier lebten möglicherweise in Niaux  die berühmten Höhlenmalereien schufen. 

Périgord, Frankreich

T(r)ip 19 Die Grotte de Font-de-Gaume (Périgord, Frankreich)

Die Grotte de Font-de-Gaume im Périgord ist eine der bedeutendsten prähistorischen Bilderhöhlen Europas. Hier kannst Du farbige Höhlenmalereien der Eiszeit noch im Original erleben – ein seltener Glücksfall, denn viele vergleichbare Höhlen sind heute geschlossen oder nur als Nachbildungen zugänglich.

Du kannst Malereien und Gravuren entdecken, die zum Teil sorgfältig komponiert sind: Tiere folgen einander, überlagern sich oder sind bewusst perspektivisch angeordnet. Rätselhafte grafische Zeichen ergänzen die figürlichen Motive.

Eine Engstelle im Inneren der Höhle schützte diesen Bereich über Jahrtausende vor Luftveränderungen und trug so zur außergewöhnlichen Erhaltung der Höhlenkunst von Font-de-Gaume bei. Dieser Archotrip lädt Dich ein, die Welt der eiszeitlichen Künstler zu entdecken.

T(r)ip 20 Die Grotte de Bernifal (Périgord, Frankreich)

Die Grotte de Bernifal im Périgord liegt unweit der berühmten Grotte de Font-de-Gaume und bietet eine Höhlenführung der besonderen Art. Die Besichtigung erfolgt in kleinen Gruppen und wird vom heutigen Eigentümer der Höhle selbst durchgeführt – persönlich, unterhaltsam und mit ungewöhnlich viel Nähe zu den prähistorischen Kunstwerken aus Gravuren und Felsmalereien. Am häufigsten begegnen Dir Mammuts, daneben finden sich Darstellungen von Höhlenbären, eingeritzte Hände, ein menschlicher Kopf und zahlreiche grafische Zeichen, darunter auffällige Motive aus vielen kleinen Punkten.

Auch wenn nicht alle Erläuterungen wissenschaftlich fundiert sind, ist der Besuch der Grotte de Bernifal ein intensives Erlebnis. Dieser Archotrip lädt Dich ein, eine weniger bekannte, aber eindrucksvolle Stätte der prähistorischen Höhlenkunst im Périgord zu entdecken.

T(r)ip 21 Abri de Cap Blanc (Périgord, Frankreich)

Das Abri de Cap Blanc im Périgord beherbergt einen der eindrucksvollsten Relief-Friese der eiszeitlichen Kunst. Auf einer Länge von rund 13,5 Metern sind nahezu lebensgroße Tierfiguren in den Fels gearbeitet – darunter Pferde, Wisente und Hirsche. Besonders auffällig ist die dynamische Komposition der Pferde, von denen eines bewusst in die entgegengesetzte Richtung blickt.

Der Fries befindet sich unter einem Felsdach oberhalb des Tals der Beune und war ursprünglich farbig gefasst. Vom Flusstal aus müssen die Figuren schon aus großer Entfernung sichtbar gewesen sein. Archäologische Funde belegen, dass der Platz über Jahrtausende als Lagerstätte genutzt wurde.

Direkt unter dem Fries wurde zudem das Grab einer jungen Frau entdeckt – ein außergewöhnlicher Befund, der dem Ort eine besondere Bedeutung verleiht. Dieser Archotrip lädt Dich ein, einen zentralen Schauplatz der eiszeitlichen Wandkunst des Magdalénien zu entdecken.

T(r)ip 22 Grotte des Combarelles (Périgord, Frankreich)

Die Grotte des Combarelles im Périgord ist berühmt für ihre außergewöhnliche Fülle an Gravuren aus der Eiszeit. Der heute zugängliche Gang, Combarelles I, ist schmal, niedrig und zieht sich über fast 200 Meter durch den Fels. Erst tief im Inneren beginnen die Ritzungen, die zu den faszinierendsten der prähistorischen Kunst zählen.

Zu sehen sind naturalistische Tierdarstellungen – darunter ein besonders lebendig wirkendes trinkendes Rentier – ebenso wie schematische Figuren von Menschen oder menschenähnlichen Wesen. Manche dieser Motive erinnern fast an Comics und lassen viel Raum für Interpretation. Die sich häufig überlagernden Gravuren machen deutlich, dass der Ort über lange Zeit immer wieder aufgesucht und genutzt wurde.

Dieser Archotrip lädt Dich ein, die vieldeutige Bildwelt der Grotte des Combarelles zu entdecken und über die Grenzen zwischen Darstellung, Symbol und Fantasie nachzudenken.

T(r)ip 23 Grotte de Bara-Bahau (Périgord, Frankreich)

Entdecke eine geräumige Höhle mit 26 faszinierenden Gravuren von Tieren und abstrakten Zeichen. Die Felsgravuren wurden teils mit den Fingern in den weichen Untergrund geritzt, teils durch Höhlenbären „bearbeitet“. Sie ist besonders für Höhlenbesucher geeignet, die helle, breite und gut zugängliche Höhlen bevorzugen.

Perfekt für alle, die prähistorische Kunst entdecken, ohne sich in enge, dunkle Gänge quetschen zu müssen.

T(r)ip 24 Centre International d’Art Pariétal Lascaux IV (Périgord, Frankreich)

Erlebe den spektakulären Nachbau der Höhle von Lascaux – die berühmte „Sixtinische Kapelle der Vorzeit“ (Abbé Henri Breuil). Das 2016 eröffnete Museum im Périgord bietet einen detailgetreuen, dreidimensionalen Höhlennachbau der originalen, heute gesperrten Höhle von Lascaux.

Bewundere im Saal der Stiere monumentale Auerochsen, Wildpferde, Hirsche und das rätselhafte „Einhorn“. Entdecke im Diverticule axial das berühmte „fallende Pferd“ und im Schacht die ikonische Szene des Vogelmenschen mit Wisent – ein Meisterwerk der paläolithischen Höhlenkunst.

Multimediale Inszenierungen, moderne Technik und das Atelier von Lascaux IV erklären Maltechniken, Gravuren, Datierung und Symbolik der Altsteinzeit (ca. 20.000 Jahre).

Ein absolutes Must-see für Fans prähistorischer Höhlenmalerei in Frankreich.

Kelten

T(r)ip 6 Das Oppidum Manching, Oberbayern

Im Oppidum Manching (Oberbayern) erkundest Du eine der größten spätkeltischen Städte Europas mit rund 10.000 Einwohnern. Mächtige Befestigungen, das rekonstruierte Osttor und Reste des über 7 km langen Ringwalls vermitteln Dir die Dimensionen dieser keltischen Metropole. Im modernen kelten römer museum entdeckst Du spektakuläre Funde wie Glasschmuck, Goldmünzen und das berühmte Goldbäumchen, die Einblicke in Handwerk, Handel, Religion und Machtstrukturen der Kelten geben. Ein archäologischer Lehrpfad führt Dich durch die Landschaft zu weiteren Stationen wie dem keltischen Hafen und einer Viereckschanze – Geschichte zum Anfassen an einem der bedeutendsten Fundorte der europäischen Keltenzeit.

T(r)ip 7 Das Oppidum auf dem Staffelberg (Mittelfranken)

Auf dem Staffelberg in Oberfranken erkundest Du das einzige keltische Oppidum Frankens mit spektakulärem Blick über den Main. Über den historischen Keltenweg steigst Du auf antiken Pfaden zum Hochplateau und passierst das rekonstruierte Westtor (Zangentor) sowie Reste keltischer Mauern. Oben kannst Du Dir das einstige Menosgada, ein bedeutendes Handels- und Machtzentrum des 2.–1. Jahrhunderts v. Chr., lebhaft vorstellen – heute belohnt Dich der Weg mit Archäologie, Panorama und Biergarten.

T(r)ip 8 Das Geschichtsdorf in Landersdorf bei Thalmässing (Mittelfranken)

Im Geschichtsdorf Landersdorf (Mittelfranken) erlebst Du rekonstruierte Häuser aus Jungsteinzeit, früher Keltenzeit und Mittelalter, deren Bauweise archäologisch belegt ist. In liebevoll eingerichteten Innenräumen, historischen Gärten mit Emmer, Dinkel und Einkorn und an Webstühlen bekommst Du ein lebendiges Bild vom Alltag der Kelten. Das frei zugängliche Dorf liegt am Keltenweg im Fundreich Thalmässing und führt Dich in wenigen Minuten zu einem rekonstruierten frühkeltischen Grabhügelfeld mit über 30 Hügeln. Hier kannst Du Dir das Leben – und Sterben – einer sozialen Elite um 500 v. Chr. vorstellen und Deine Reise durch die Archäologie Frankens ideal fortsetzen.

T(r)ip 9 Das Museum Fundreich in Thalmässing (Mittelfranken)

Im Museum Fundreich in Thalmässing (Mittelfranken) entdeckst Du bedeutende archäologische Funde von der Steinzeit bis ins frühe Mittelalter – modern, anschaulich und auch für Kinder verständlich präsentiert. Ein farbcodierter Rundgang zeigt Dir die Entwicklung von Werkzeugen, während interaktive Stationen z.B. das Thema keltische Eisenverarbeitung greifbar machen. Das Museum ergänzt Deinen Spaziergang auf dem Keltenwanderweg ideal.

T(r) ip 10 Der Ipf im Nördlinger Ries

Am Ipf im Nördlinger Ries erkundest Du eine weithin sichtbare keltische Höhensiedlung. Beeindruckende Schutzwälle, nahe gelegene Grabhügel und spektakuläre Funde wie griechische Keramik des 5. Jahrhunderts v. Chr. zeigen, dass hier eine reiche und europaweit vernetzte Elite lebte. In einer Freilichtanlage am Fuß des Hügels wird Dir das Alltagsleben  der Kelten anschaulich vermittelt.

Etrusker

T(r)ip 11 Vulci, Latium, Italien

In Vulci (Latium, Italien) erkundest Du einen weitläufigen archäologischen Park mit etruskischen und römischen Ruinen, beeindruckenden Schachtgräbern und Tempelresten, eingebettet in eine malerische Landschaft. Highlights sind die Tomba della Sfinge und die Tomba dei Soffitti Intagliati, deren Grabkammern tief in den Tuffstein gehauen sind, sowie der Minerva-Tempel, der die Baukunst von Etruskern und Römern zeigt. Vulci war ein Zentrum des Handels und der Kunst mit weitreichenden Kontakten im Tyrrhenischen Meer. Der Besuch bietet faszinierende Einblicke in Etruskische Gesellschaft, Architektur, Grabrituale und Verteidigungsstrategien gegen die Römer.

T(r)ip 12 Cerveteri, Latium, Italien

In Cerveteri (Latium, Italien) entdeckst Du die Banditaccia-Nekropole, eine der größten etruskischen Totenstädte mit über 20.000 Gräbern. In der Tomba dei Rilievi  gibt eine umfangreiche Ausstattung Einblicke in Alltag, Handwerk und Bestattungstraditionen der Etrusker. Auf Wanderwegen rund um die Nekropole erlebst Du die Via degli Inferi, eine antike Straße zwischen den Gräbern, und kannst die historische Landschaft der etruskischen Küstenstadt erkunden. 

T(r)ip 13 Tarquinia, Latium, Italien

In Tarquinia (Latium, Italien) erkundest Du die Monterozzi-Nekropole mit ihren berühmten etruskischen Fresken, die das Leben wohlhabender Aristokraten, Bankette, Jagden und rituelle Szenen zeigen. Die Gräber aus dem 6.–3. Jh. v. Chr. illustrieren den Reichtum, die Kontakte und die kulturellen Einflüsse anderer Kulturen auf die Etrusker.  Ein faszinierender Ort für alle, die Kunst, Leben und Jenseitsvorstellungen der etruskischen Eliten erfahren wollen.

T(r)ip 14 Chiusi und Pitigliano, Toskana, Italien

In Chiusi (Toskana) tauchst Du im Museo nazionale etrusco in die Welt der Etrusker ein – mit herausragenden Funden wie den berühmten kanopischen Urnen aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. Originalfresken aus den derzeit nicht zugänglichen Kammergräbern geben Dir einen eindrucksvollen Einblick in die Macht und den Reichtum der etruskischen Elite. Deinen Besuch kannst Du ideal mit einem Abstecher nach Pitigliano verbinden, wo Du durch die spektakulären Vie Cave wanderst: tief in den Tuffstein eingeschnittene etruskische Hohlwege mit ausgeklügelter Entwässerung, die Städte, Nekropolen und vielleicht auch rituelle Orte miteinander verbanden. Geschichte, Landschaft und Archäologie greifen hier auf einzigartige Weise ineinander.

T(r)ip 15 Populonia, Toskana, Italien

Im Parco archeologico di Baratti e Populonia an der toskanischen Küste erkundest Du die einzige etruskische Stadt direkt am Meer. Populonia verdankte ihren Reichtum der Eisenverarbeitung aus Elba-Erz, deren Spuren noch heute in Form gewaltiger Schlackenhalden sichtbar sind. In der Nekropole entdeckst Du monumentale Grabhügel, Sarkophage und Tempelgräber wie die Tomba del Carro, die den Reichtum der etruskischen Elite widerspiegeln. Wege wie die Via del Ferro führen Dich durch ehemalige Industriegebiete hinauf zur Akropolis, von der aus Du einen spektakulären Blick über den Golf von Baratti und das Tyrrhenische Meer genießt. Archäologie und Landschaft kannst Du in Populonia mit einem Strandtag in den tollen Badebuchten verbinden.

Neandertaler in Franken

T(r)ip 16 Urzeitbahnhof Hartmannshof, Mittelfranken

Der Urzeitbahnhof Hartmannshof (Mittelfranken) ist ein kleines, aber spannendes archäologisches Museum, das die Ausgrabungen der nahegelegenen Höhlenruine Hunas präsentiert. Zu sehen sind winzige Tierknochen, mit denen Archäologen das Klima vergangener Eiszeiten rekonstruieren, sowie die Replik eines seltenen Neandertaler-Backenzahns – vermutlich von einem 30–40-jährigen Individuum. Der Fund zählt zu den wichtigsten Belegen für die frühe Menschheitsgeschichte in Süddeutschland. Der Besuch bietet anschauliche Einblicke in paläolithische Forschung, Neandertaler-Lebensweisen und die Tierwelt vor rund 200.000 Jahren.

T(r)ip 18 Hohle Fels bei Happurg, Mittelfranken

Der Hohle Fels bei Happurg (Mittelfranken) ist eine eindrucksvolle Karsthöhle hoch über dem Happurger Stausee und bietet Dir einen grandiosen Ausblick über das Tal. Direkt neben dem keltischen Oppidum Houbirg gelegen, lässt sich die Höhle perfekt in eine abwechslungsreiche Wanderung mit archäologischen Highlights einbinden. Trotz früher Zerstörungen belegen Steingeräte die Nutzung der Höhle durch Neandertaler und moderne Menschen während der letzten Eiszeit. In der großen Haupthalle und den Nebengängen kannst Du Deiner Fantasie freien Lauf lassen und Dir vorstellen, wie die Höhle einst von Neandertalern genutzt wurde. Mehr zu den Funden erfährst Du im Naturhistorischen Museum Nürnberg.

T(r)ip 17 Die Petershöhle bei Hartenstein (Mittelfranken)

Die Petershöhle bei Hartenstein (Mittelfranken) erwartet Dich als mystische Tropfsteinhöhle mit echtem Abenteuergefühl. Du kannst die große Haupthalle erkunden oder Dich durch schmale Gänge bis in eine abgelegene, stille Halle vorwagen, in der nur das leise Tropfen von Wasser zu hören ist und glitzernde Sinterformationen im Licht Deiner Taschenlampe erscheinen. Die Höhle war einst von Höhlenbären und Höhlenlöwen bewohnt – mehr zu den archäologischen Funden erfährst Du im Naturhistorischen Museum Nürnberg

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